#057 Du sehnst dich nach Ruhe, hältst sie aber nicht aus.

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00:00:00: Willkommen zu einer neuen Folge Beyond Breath raus aus deinem Kopf und rein in deinen Körper.

00:00:07: Schön, dass du dabei bist!

00:00:09: Heute ist wieder Freitag eine neue Folge für dich – für deine Gedanken für die nächsten sieben Tage.

00:00:18: Im Zuge der Vorbereitung auf diese heutige Folge habe ich mir überlegt was ich mit dir teilen möchte habe ich recherchiert, ich hatte was vorbereitet.

00:00:29: Was zusammengeschrieben und dann ist mir aber ja eigentlich etwas passiert.

00:00:37: und dann dachte ich Moment mal das möchte ich eigentlich mal teilen weil es geht bestimmt nicht nur mir so.

00:00:44: also passiert ist vielleicht etwas zu dramatisch gesagt aber mir ist etwas... Ich hab was erlebt.

00:00:50: Es ist zwar was ganz Kleines, aber trotzdem hat es mich irgendwie so geberührt dass ich das mitteilen möchte und ich bin ganz gespannt wie du das für dich schon mal erleben konntest.

00:01:03: Ich saß auf meinem Sofa ganz alleine Und es war um mich herum ziemlich still und dieses Geräusch ist gar nicht so häufig hier mit den drei Kindern die aber draußen waren.

00:01:18: Unterwegs waren keine Ablenkung.

00:01:21: Ich hatte kein ... ja, keine Termine und es war einfach nichts!

00:01:29: Und weißt du was ich als Allererstes gemacht habe?

00:01:33: Ich hab mir mein Handy genommen ist ja eigentlich klar Es hat mir...ich hab keine Nachricht bekommen oder irgendwas aufgeploppte sondern ich hab's einfach so automatisch genommen So ein bisschen fremdbestimmt fast schon.

00:01:49: Und dann habe ich mich dabei ertappt und mir überlegt, was passiert hier jetzt eigentlich gerade?

00:01:54: Und ich hatte das mir schon die ganze Woche gewünscht.

00:01:57: Ein Moment für mich.

00:01:59: Stille!

00:02:01: Einfach nur Raum für mich wo ich ganz alleine bin... ...für mich.

00:02:07: Und niemand irgendwas von mir verlangt.

00:02:09: Und mein erster Instinkt war anscheinend Fluchtablenkung.

00:02:16: Und ja wer kennt es

00:02:19: nicht?!

00:02:19: Kennst du es?

00:02:20: Dieser automatische Griff zum Handy.

00:02:23: Dieses Gefühl, wenn die Stille plötzlich zu groß wird, zu laut fast schon so eine komische Art bekommt vielleicht kommt dann auch ein Gedanke hoch hat plötzlich Raum wobei ich mir eigentlich eher nur die Stilde gewünscht habe und tagsüber kann ich solche Dinge ganz gut wegschieben eigentlich.

00:02:45: Und plötzlich kamen sie die Gedanken die nicht mehr warten können Die Gefühle, die ich mir tagsüber oder in hektischen Momenten nicht angeschaut habe.

00:02:56: Und dann die Fragen auf die noch gar keine Antworten habe.

00:03:00: und dann greife ich natürlich zum Handy.

00:03:02: Oder ich schnappe mir noch den Laptop dazu on top!

00:03:05: Oder ich mache irgendwas anderes.

00:03:07: Hauptsache Ich bin irgendwie beschäftigt.

00:03:11: HauptSache Die Stille kommt nicht zu nah an mich heran Als ich so den Laptop auf dem Schoß hatte und das Handy neben mir um mir dann einfach gesagt habe, wie wunderschön diese Stille doch ist.

00:03:24: Jetzt kann ich ein bisschen was arbeiten oder recherchieren oder zusammentragen.

00:03:29: Was auch immer meine Ausrede in dem Moment war Hauptsache Ich bin beschäftigt und Hauptsage die Stille kommt nicht an mich ran!

00:03:38: Ich hab mir ein bisschen eingeredet dass ich ja gerade arbeite und dass ich recherchiere Aber mir einzugestehen, dass ich die Stille gerade gar nicht ertrage.

00:03:47: Das konnte ich nicht und darüber möchte ich heute gerne mit dir sprechen.

00:03:52: das was mich eigentlich wirklich dann daran beschäftigt hat.

00:03:55: Stell dir vor du stehst auf einem Bahnsteig Der Zug kommt rein laut schnell fast bedrohlich natürlich auch Und ganz nah.

00:04:08: Du merkst noch so ein bisschen diesen Luftzug wenn er rein fährt der Sog den steht Und alles spürst du und du hast nun die Wahl.

00:04:18: Du kannst dort einsteigen in den Zug einfach so, wie du es eigentlich immer machst weil der Zug eben kommt und man dann einsteigt oder du lässt ihn vorbei fahren.

00:04:32: Du schaust ihm noch nach ganz in Ruhe und dann entscheidest du bewusst ist das nun mein Zug?

00:04:43: Oder will ich da wirklich rein?

00:04:47: Und dieser Moment, dieser winzige kleine vielleicht auch dein Atemzug zwischen dem Einfahren des Zuges und deiner Entscheidung.

00:04:59: Das ist der Moment über den ich heute sprechen möchte – der Raum zwischen Reiz- und Reaktion!

00:05:07: Der Raum in dem du bist nicht deine Gewohnheit, auch nicht deinen Autopilot oder dieser Ablenkungsreflex, dieser Griff zum Handy.

00:05:25: Einfach nur du.

00:05:30: und genau das ist stille für mich zumindest.

00:05:44: die Stille also dass fehlen von Geräuschen Die Stille Also nicht die Abwesenheit von meinen Gedanken Das wäre eine Illusion die kein Mensch auf Dauer erreicht.

00:06:07: Bahnsteig für mich, der Ort an dem du kurz stehst während der Lärm an dir vorbeizieht.

00:06:21: Weißt Du wann wir Stille wirklich schwer finden?

00:06:27: wenn wir uns selbst am Schwersten sind?

00:06:31: Wenn wir innerlich zerrissen sind zwischen dem was wir tun und dem was Wir wirklich wollen?

00:06:39: Und wenn wir funktionieren aber nicht wirklich leben wenn wir Für alle da sind aber nicht für uns selber In der Stille gibt es niemanden mehr, dem du helfen kannst.

00:06:52: Keine Aufgabe die dich rettet!

00:06:55: Kein Kind kein Termin nur Du.

00:07:03: Und für viele Frauen ist genau das Der eigene innere Raum Der einsamste Ort der Welt Weil sie sich schon so lange nicht mehr selbst begegnet sind.

00:07:18: und ich sage das weil ich das selber kenne weil es Phasen auch in meinem Leben gab, indem ich lieber jede To-do-Liste der Welt abgearbeitet hätte oder habe als nur eine Minute lang einfach nur zu sitzen.

00:07:35: Weil Tun sich sicherer angefühlt hat für mich, weil Stille sich bedrohlich anfühlte, als würde plötzlich irgend etwas den Blick auf mich richten und plötzlich erkennen was wirklich in mir vorgeht.

00:07:49: Das ist also wie unser Nervensystem tickt.

00:07:52: Wir sind nicht gemacht für dauerhafte Untätigkeit, wir sind konditioniert auf Reaktion und Bewegung, auf Leistung – wir sind auch gemacht für die Stille!

00:08:20: in das du hineinfallen würdest.

00:08:25: Sondern, sondern die Stille wäre ein wunderschöner weicher Sessel, in den du dich einsinken lassen kannst.

00:08:37: Was wäre wenn diese fünf Minuten ohne Ablenkung keine Vergeudung wäre?

00:08:46: Sondern das Wertvollste was du dir heute geben kannst!

00:08:52: Ich möchte dir heute nämlich keine Technik beibringen Keine Schritt für Schritt Anleitung mitgeben oder keine fünf Mythen erzählen.

00:09:04: Ich möchte dich einfach zu einem kleinen Experiment einladen, in dieser Folge heute hier und jetzt kurz bei dir zu sein nicht an dir zu arbeiten, nicht dich zu optimieren aber auch nichts tun.

00:09:18: du darfst einfach jetzt sein!

00:09:21: Mit dem Atem, mit dir und mit der Stille.

00:09:27: Und wenn du merkst, dass dein Kopf anfängt zu rattern – sehr gut!

00:09:32: Dann weißt Du wo du gerade stehst.

00:09:35: Dann weist Du was dein Nervensystem braucht und du machst weiterhin bitte nichts.

00:09:42: Du atmest.

00:09:45: Du atmest ruhig.

00:09:47: Und du atmest lange aus.

00:09:50: Und tu machst nix.

00:09:52: Du lässt den Gedanken vorbeiziehen wie den Zug am Bahnsteig Du steigst nicht ein, du bleibst auf dem Bahnsteig stehen und atmest.

00:10:08: So!

00:10:08: Und jetzt machen wir das gemeinsam.

00:10:12: Ich möchte dich einladen eine bequeme Position einzunehmen.

00:10:18: setz dich hin oder leg dich hin ganz egal.

00:10:21: alles was sich gerade für Dich richtig anfühlt ist richtig und legt das Handy vielleicht kurz weg zur Seite Oder halt es etwas lockerer in der Hand.

00:10:35: Es bleibt an, auch wenn es still ist wird es weiter laufen.

00:10:38: keine Sorge und schließt die Augen, wenn das für dich heute klappt und in Ordnung geht.

00:10:48: Und dann atme einfach Atmen.

00:10:58: Ich begleite dich weiter Auch wenn ich stiller werde weniger reden werde Weil das, was jetzt kommt, das gehört nur dir.

00:11:25: Schließ nun die Augen und atme einfach einmal durch die Nase langsam und sanft ein und langsam und Sanft wieder aus.

00:12:03: Fühl wie deinem Körper getragen wird!

00:12:38: Wenn Gedanken kommen dann schaue sie dir an.

00:12:43: Halt sie nicht fest und lass sie kommen Aber lass sie wieder gehen.

00:12:58: Atme weiter, ganz sanft und leise durch die Nase ein- und aus.

00:13:06: Ganz in deinem Tempo.

00:13:30: Wie fühlt sich das an dieser Moment?

00:13:33: Der nur dir gehört.

00:13:36: Halt ihn fest!

00:14:35: Gefühle... ...die in dir wach werden Die ganz leise in dir waren Und vielleicht jetzt etwas Aufmerksamkeit bekommen, schau einfach hin.

00:14:52: Fühl rein!

00:14:56: Ohne Bewertung und nimm einfach alles wahr.

00:15:06: Sei einfach ganz in deinem Moment... ...in deiner Stille.

00:15:32: Du bist hier du bist genug Du bist gerade sehr ruhig Und wenn du magst und bereit bist dann Nimm nun zwei tiefere Atemzöger wieder für dich ein und aus.

00:16:12: Wenn du magst, darfst du langsam zurückkehren, deine Finger etwas bewegen und deine Augen wieder öffnen oder einfach für dich so bleiben und noch einen Moment nachfühlen Willkommen zurück.

00:16:42: Wie war das für dich?

00:16:44: Es war keine lange Zeit aber es war vielleicht lang genug um einfach mal die Stille zu fühlen, die Stlle zu hören.

00:16:59: Die Stille vielleicht auch zu ertragen.

00:17:06: Falls du es mir mitteilen möchtest, wäre ich natürlich sehr neugierig wie es für dich war das Experiment in die Stelle zu gehen.

00:17:20: Schreib mir gerne eine Nachricht was die Stil mit dir gemacht hat.

00:17:28: Für manche ist es einfach die Ruhe aber für manche Eine wirkliches Unbehagen.

00:17:39: Und manchen kommen auch drehen, ganz ohne Grund oder vielleicht auch mit einem sehr guten.

00:17:48: Und alles davon ist richtig und alles davon darf sein!

00:17:57: Ich glaube wir brauchen keine lautere Welt.

00:18:00: ich glaube wir brauche mehr Mut zur Stille.

00:18:04: Und genau dafür bin ich hier.

00:18:06: Genau dafür gibt es Beyond Bread.

00:18:10: Wenn du tiefer gehen möchtest dann schreib mir.

00:18:16: Ich begleite dich gerne und bis dahin.

00:18:20: Erst mal, bis zum nächsten Freitag!

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